Texte

Moderne Erziehung

    Mammi, i ha Hunger  Du wartisch.  Aber i ha Hunger.  I ha ou Hunger.  Aber i ha meh Hunger als du.  Wie weisch du das?  I gschpüres.  Was … → mehr

Nume ei Lösig

  Ds‘ Problem vo de Mönsche isch sit eh Dass si für d‘ Problem  numä ei Lösig gseh   Chum händs emol ä chli Pause bim Küsse Wänd’s scho nüt … → mehr

Sterben

    Wenn i emol mues stärbe, denn mues i äbe stärbe Do gits nüt z’proteschtiere, jede mues verdärbe Aber wenn i ä chli aschtändig läbe, denn möchte i au … → mehr

Halt

   I ha jetz än sichere Halt  Und bi nümm i frömder Gwalt  Wenn i z’Ziel vor Ourge gseh  De git’s bi mir keis Hebe meh  Starte tuen i jtz … → mehr

Galle

    D’Galle   isch ä Qualle   si giftelet mit alle   drum cha si au nid gfalle   ihres Liebschte isch hasse   mit niemerem gschpasse   höllisch, … → mehr

So sind die Frauen eben

  Sie sagte „nein“ und gab ihm die Hand, „Ich höre heute auf meinen Verstand“. Sie gab ihm den Mund und tat ihm dann kund, zuerst wolle sie erfahren, wer … → mehr

Hobbys

    Meine Hobbys sind Singen und Tanzen.   Mein Problem ist nun, echt, ich singe nicht gut und tanze schlecht.   Beim Tanzen fehlt mir die Gabe, weil ich … → mehr

Fünf Dramen des täglichen Lebens

Drama 1   Der Dachdecker thront auf dem Dach Sei es nun steil oder flach   Bewegt sich dort oben locker und munter Und fällt gewöhnlich auch nicht runter   … → mehr

Gespräch auf der nachbarschaftlichen Terrasse

(Das ist kein literarischer Text, sondern ein 1:1 erlebtes Kurzdrama; hat mich fast umgehauen.)   Sie 1: Bruno ist ein A. Sie 2: …mit Ohren   Sie 1: Hi hi hi … → mehr

Tod dem Mundgeruch

  Und wenn sich eines Tages alle angewidert und  angeekelt von dir abwenden, niemand mehr mit dir reden will, alle nur noch, wenn überhaupt, per e-Mail mit dir kommunizieren und … → mehr

Staubsauger und Laubbläser

    Ein Staubsauger und ein Laubbläser besuchten in Baar ein philosophisches Seminar,   weil das Thema, oh wie wunderbar, „Saugen und Blasen“ war.   Die grosse Frage war dabei, … → mehr

Töfffahrer

      Töfffahrer sind freundlich und grüssen einander.  Die Verbundenheit ist eben, sie wissen nicht, wie lang sie noch leben.   Prinzipiell findet das Grüssen nur statt, wenn der … → mehr

Ds erschte Mau

  I weiss jetzt no ganz genau, wie’n i di zum erschte Mau uf mis Bett ha häre gleit, u wie du mir denn schüch hesch gseit, i gloube jetz … → mehr

Auto aus der Perspektive des Kindes

  Glücklich sich dr Bapi, wenn är uf’s Gas cha schtoh, und i bi glücklich, wenn är haltet und i cha usegoh.   Ds Mami seit immer, fahr nid so … → mehr

Ich bin verliebt

  Ich bin verliebt in einen Kopfsalat im Garten von Frau Müller, den werde ich mir holen, heimlich und verstohlen, sobald die Nacht erwacht, wird er nach Haus gebracht, und … → mehr

Allein auf dem Perron eins

  Ich steh auf dem Perron eins, Gepäck hab ich keins, überlege hin und her, die Entscheidung fällt mir schwer, wo fahr ich bloss hin, gibt’s einen Sinn, lohnt es … → mehr

Der Philosoph

  Er hat sich der Philosophie verschrieben und ist deshalb etwas länger im Bett geblieben. Das Allerwichtigste hienieden sei Denken und Liegen, hat er sich gedacht, und das dann auch … → mehr

Die Figur

Eine tägliche unsägliche Tortur ist euer Kampf mit der Figur. Wenn eure Nacktheit das Auge kränkt, weil alles so schlaff herunterhängt, wenn ihr die Schuhe kaum mehr binden könnt und … → mehr